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Die nachfolgenden Richtlinien sind eine Übersetzung der Guidelines und erheben keinen
Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität oder Korrektheit. Im Zweifel gilt
das englischsprachige Original!
Voraussetzungen/Richtlinien für Cache-Listings
Die Richtlinien wurden zuletzt am 19. August 2009 aktualisiert.
Dies sind lediglich Richtlinien für Listings. Bevor ein Cache
auf der Website veröffentlicht wird, überprüft ein ehrenamtlicher
Reviewer das Listing auf Unstimmigkeiten, falsche Koordinaten und
Verstöße gegen diese Richtlinien. Als Cache-Besitzer bist du für das
Legen und die Wartung deines Caches allein verantwortlich.
Wir erwarten, dass du die folgenden Richtlinien liest, bevor du einen
Cache legst und einreichst. Wenn du einen neuen Cache zum Review
einreichst, musst du bestätigen, dass du die Richtlinien tatsächlich
zur Kenntnis genommen hast. Geocaching ist ein Sport, der sich ständig
weiterentwickelt, und folglich verändern sich auch diese Richtlinien ab
und zu. Gehe sie daher nochmals durch, wenn du einen neuen Cache legen
willst. Nur so kannst du sicher sein, dass es keine Änderungen gab, die
deinen Cache betreffen.
Zuallererst sei darauf hingewiesen, dass bestehende Caches
nicht als Präzedenzfälle gelten. Ein früheres Listing
eines ähnlichen Caches ist also kein Argument für die Zulassung eines
neuen Caches. Wann immer dir ein Cache auffällt, der veröffentlicht
wurde, obwohl er gegen eine der unten stehenden Richtlinien verstößt,
solltest du dies melden. Wurde dieser Cache allerdings vor
Inkrafttreten der entsprechenden Richtlinie gelegt, so wird er
wahrscheinlich unter Bestandsschutz gestellt und darf so bleiben wie er
ist.
Wenn du ahnst, dass dein Cache Fragen aufwerfen könnte, solltst du
diese in den Anmerkungen zu deinem Listing gleich beantworten. Du
kannst zum Beispiel im Feld "Note to Reviewer" (Hinweis für den
Reviewer) erklären: "Die Bahngleise in diesem Park wurden stillgelegt
und zu einem Wanderweg umgebaut." Der Reviewer wird solche Hinweise
lesen und berücksichtigen. Du kannst dich darauf verlassen, dass die
Hinweise für den Reviewer vor der Veröffentlichung des Caches gelöscht
werden. Der häufigste Grund für die Zurückstellung oder Archivierung
von Caches ist das Fehlen von Informationen. Liegen alle nötigen
Angaben bereits zu Beginn des Reviewprozess vor, so wird dies eine
schnelle Veröffentlichung fördern.
Wenn dein Cache zurückgestellt, zeitweilig deaktiviert oder
archiviert wurde:
Lies bitte zuerst die Anmerkungen des Reviewers. Es ist üblich, dass
die Reviewer einen Cache zurückstellen, während sie auf
Zusatzinformationen warten, die für die Veröffentlichung nötig sind. Ein
Reviewer kann ein eingereichtes Listing vorübergehend deaktivieren, um
dem Cache-Besitzer Zeit zu geben, notwendige Änderungen am Cache oder
an der Cache-Beschreibung vorzunehmen. Das bedeutet also nicht
zwangsläufig, dass der Cache gar nicht veröffentlicht wird. Um eine
schnelle Reaktion zu gewährleisten, solltest du, wenn du einem Reviewer
antwortest, die Kontaktdaten verwenden, die er in seinen Anmerkungen
angegeben hat. Falls er keine Angaben dazu gemacht hat, klicke auf das
Profil des ehrenamtlichen Reviewers auf der Cache-Seite und schreibe
dem Reviewer eine E-Mail über Geocaching.com. Wenn du stattdessen
einfach auf Reply drückst und an die Adresse des automatischen
Benachrichtigungssystems schreibst, wird deine Mail nicht gelesen.
Falls dein Cache archiviert wurde und du die Entscheidung anfechten
möchtest, kontaktiere zunächst den Reviewer und erläutere ihm, warum du
meinst, dass dein Cache die Richtlinien erfüllt. Manchmal können
Ausnahmen gemacht werden, abhängig von der Art des Caches. Wenn dir ein
neuer Typ von Cache vorschwebt, der gewissermaßen "die Grenzen
auslotet", kontaktierst du am besten deinen lokalen Reviewer und/oder
Groundspeak, bevor du den Cache auslegst und auf der Website
Geocaching.com einstellst. Die Richtlinien dürften die meisten
Situationen abdecken, aber die Groundspeak-Administratoren und -
Reviewer sind immer an neuen Ideen interessiert. Falls du nach dem
Austausch von E-Mails mit dem Reviewer immer noch meinst, dass dein
Cache falsch bewertet wurde, kannst du als nächstes den Reviewer
bitten, den Fall im internen Reviewer-Forum zur Diskussion zu stellen.
Manchmal kann eine zweite Meinung von einem anderen Reviewer, der schon
mal einen ähnlichen Fall hatte, einen Weg aufzeigen, den Cache doch
noch zu veröffentlichen. Außerdem steht es dir frei, im Groundspeak-
Forum "Geocaching Topics" einen Beitrag zu schreiben, um zu erfahren,
was die Geocaching-Gemeinschaft von dem Fall hält. Wenn die Mehrheit
meint, dass der Cache veröffentlicht werden sollte, sehen sich die
Groundspeak-Administratoren und -Reviewer das Listing eventuell noch
einmal an, und dein Cache wird vielleicht aus dem Archiv geholt. Zu
guter Letzt: Wenn du meinst, dass sich der Reviewer unangemessen
verhalten hat, kannst du eine E-Mail mit allen relevanten Angaben, dem
Wegpunktnamen (GC*****) und dem Link zum Cache eine Adresse schicken,
die Groundspeak speziell zu diesem Zweck eingerichtet hat: appeals@geocaching.com. Für alle
anderen in diesen Richtlinien genannten Situationen, in denen ein
Cache-Besitzer Groundspeak kontaktieren sollte, gilt die E-Mail-Adresse
contact@geocaching.com.
Inhaltsverzeichnis
Verbotene (materielle) Caches
Mit dem Einreichen eines Cache-Listings versicherst du uns, dass du
befugt bist, den Cache an der gewählten Stelle zu verstecken. Wenn in
einer Cache-Beschreibung etwas steht, das deutliche Zweifel daran weckt
(zum Beispiel die Aufforderung, "Nicht Betreten"-Schilder zu
ignorieren), kann dein Listing sofort archiviert werden. Wir setzen
auch voraus, dass dein ausgelegter Cache nicht gegen geltendes Recht
verstößt. Wenn es ein erkennbares rechtliches Problem gibt oder wir
über ein solches informiert werden, kann dein Listing sofort archiviert
werden.
Unter anderem werden folgende Arten von unzulässigen Caches meistens
schnell archiviert:
- Caches auf Grundstücken, die von einer Behörde verwaltet werden,
die Geocaches verbietet. Dazu zählen zum Beispiel der U.S. National
Park Service und der U.S. Fish and Wildlife Service (National Wildlife
Refuges).
- Caches, die vergraben wurden. Es darf kein Spaten, keine Schaufel
und kein ein anderes scharfkantiges Grabwerkzeug nötig sein, um den
Cache zu verstecken oder zu finden.
- Caches, bei denen natürliche oder menschengemachte Objekte in
öffentlichem oder privatem Besitz verunstaltet werden, um ein Versteck,
einen Hinweis oder eine Log-Möglichkeit anzubringen.
- Caches, die in Gebieten versteckt wurden, die durch den
zusätzlichen Fahrzeug- und Publikumsverkehr stark belastet werden. Dies
gilt zum Beispiel für viele archäologische oder historische
Fundstätten und Friedhöfe.
- Caches, die in der Nähe von befahrenen Bahngleisen versteckt wurden. In
den USA gehen wir normalerweise von einem Abstand von 46 m (150 ft) aus,
aber die Vorschriften können in deiner Gegend auch anders sein. Alle vor
Ort geltenden Vorschriften sind zu beachten.
- Caches in, an oder in der Nähe von militärischen Anlagen.
- Caches auf, unter oder in der Nähe von öffentlichen Anlagen, die
als potentielle Ziele für terroristische Angriffe in Betracht kommen
könnten. Das kann unter anderem für Autobahnbrücken, Dämme,
Regierungsgebäude, Schulen und Flughäfen gelten.
Es kann Ausnahmen geben. Wenn dein Cache in eine der eben genannten
Kategorien fällt, gib dies bitte in den Hinweisen für den Reviewer an.
Wenn du die Genehmigung hast, einen Cache auf Privatgrund zu legen, gib
dies auf der Cache-Seite an, damit sowohl der Reviewer als auch die
Leute, die den Cache suchen, Bescheid wissen.
Darüber hinaus kann es in deiner Region Regularien für bestimmte Typen
von Schutzgebieten geben (State Parks, County Preserves usw.). Es gibt
viele lokale Geocaching-Organisationen, die dir Auskunft über solche
Regelwerke geben können. Wenn es in deiner Region keine Geocaching-
Organisation gibt, bitte deinen lokalen Reviewer um Auskunft zu den
Regularien. Wenn du eine Genehmigung eingeholt hast, deinen Cache in
einem solchen regulierten Gebiet zu verstecken, gib dies bitte auf
deiner Cache-Seite oder in einem Hinweis für den Reviewer an. Ein
Reviewer kann verlangen, dass du die Kontaktdaten der Person angibst,
die dir die Genehmigung zum Verstecken deines Caches erteilt hat.
Wenn jemand mit Groundspeak in Verbindung tritt und uns darüber
informiert, dass sich dein Cache an einer unpassenden Stelle befindet,
kann dein Cache archiviert oder deaktiviert werden, und du kannst mit den
Informationen konfrontiert werden, die an uns herangetragen wurden.
Cache-Größen
Diese Größen gelten für alle Caches mit einem materiellen Behälter
- Micro (35-mm-Filmdose oder anderer kleiner Behälter mit weniger als
etwa 100 Milliliter/3 Ounces Stauraum, üblicherweise nur mit einem
Logbuch oder Logstreifen darin)
- Small (Kunststoff-Butterbrotdose oder ähnlicher Behälter mit weniger
als etwa 1 Liter/1 Quart Stauraum, kann neben dem Logbuch auch
Tauschgegenstände aufnehmen)
- Regular (fest schließender Kunststoffbehälter oder Munitionskiste,
etwa so groß wie ein Schuhkarton)
- Large (Tonne o. Ä. mit mindestens 20 Liter/5 Gallonen Stauraum)
Cache-Typen
Traditionelle Caches
Dies ist der ursprüngliche Cache-Typ, der mindestens aus einem Behälter
und einem Logbuch besteht. Der Cache kann mit Tauschgegenständen gefüllt
sein. Normalerweise wird man einen fest schließenden Kunststoffbehälter,
eine Munitionskiste oder einen Eimer mit kleinen Gegenständen finden oder
aber einen kleineren Behälter, in den außer dem Logbuch keine Gegenstände
hineinpassen. Ein traditioneller Cache liegt genau an den Koordinaten,
die auf seiner Seite angegeben sind. Ein Behälter, der nur einen
Gegenstand oder ein Codeword zur Verifikation enthält statt eines
Logbuchs, gilt üblicherweise nicht als traditioneller Cache.
Multicaches
Es gibt viele Varianten von Multicaches. Bei der häufigsten erfährt man
an jedem Wegpunkt die Koordinaten für die jeweils nächste Station. Eine
weitere populäre Variante besteht aus einer ganzen Reihe von Wegpunkten,
an denen man jeweils einen Teil der Cache-Koordinaten erhält. Gib bitte
die Koordinaten aller Stationen des Multicaches als weitere Wegpunkte
(Additional Waypoints) an. Die Listing-Koordinaten gelten für die erste
Station. Wenn du nicht möchtest, dass die Koordinaten für die restlichen
Stationen angezeigt werden, vergewissere dich, dass du sie als "hidden"
(verborgen) markiert hast. Verborgene Koordinaten sind nur für den Cache-
Besitzer und die Website-Betreuer sichtbar.
Auch für sog. Offsetcaches musst du beim Listen den Cachetyp Multicache
auswählen. Einen Offsetcache findet man nicht einfach, indem man zu den
angegebenen Koordinaten geht und dort nach einem Gefäß sucht. Die
angegebenen Koordinaten sollen die Suchenden vielmehr zu einem Denkmal,
einer Gedenktafel, einem trigonometrischen Punkt oder einem ähnlichen
markanten Objekt führen. Hier halten sie nach Zahlen oder Hinweisen
Ausschau, die sich bereits auf oder bei diesem Objekt befanden.
(Geocacher verunstalten niemals öffentliches oder privates Eigentum!)
Anhand der Anweisungen von der Cache-Seite ermitteln die Suchenden dann
aus diesen Zahlen oder Hinweisen die Information, wo sie ihre Suche
fortsetzen sollten.
Mystery- oder Rätselcaches
Unter diesen Sammelbegriff für verschiedene Cache-Typen fallen unter
anderem Caches, bei denen man zunächst Rätsel lösen muss, um die
Koordinaten herauszufinden. Die Informationen, die zur Lösung des
Rätsels notwendig sind, müssen der gesamten Geocacher-Gemeinschaft zur
Verfügung stehen, und alle zur Lösung nötigen Ausgangsinformationen
sollten auf der Cache-Seite stehen. Zum Beispiel können Rätsel, bei
denen man auf öffentlichen Websites recherchieren muss, um die
Koordinaten zu bestimmen, als zulässig gelten, während Rätsel, bei
denen man eine E-Mail mit der Lösung an den Cache-Besitzer schicken
muss, um die Koordinaten zu erhalten, eher nicht akzeptiert werden. Bei
vielen Caches dieses Typs zeigen die angegebenen Koordinaten nicht das
tatsächlichen Versteck an, sondern einen allgemeinen Bezugspunkt, z. B.
den nächstgelegenen Parkplatz. Solange keine stichhaltigen Gründe
dagegen sprechen, sollten die angegebenen Koordinaten nicht weiter als
2-3 Kilometer (1-2 Meilen) vom Cache-Versteck entfernt liegen. Nur dann
kann der Cache bei Umkreissuchen richtig angezeigt werden, und nur dann
kann der Kilometerstand von Trackables, die ihren Weg in einen solchen
Cache gefunden haben, einigermaßen korrekt ermittelt werden.
Wenn du einen Cache dieses Typs einreichst, gib dem Reviewer bitte
möglichst viele genaue Angaben an die Hand. Gib die Koordinaten des
tatsächlichen Cache-Verstecks und aller relevanten Zwischenstationen
als weitere Wegpunkte an. Oft benötigt der Reviewer noch weitere
Informationen, bevor der Cache veröffentlicht werden kann.
Challenge-Caches (Aufgabencaches) sind Mystery- oder Rätselcaches, die
man nur loggen darf, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt.
Typischerweise muss man sich für die Suche vorab qualifizieren, indem man
bestimmte Geocaching- (oder Waymarking- oder Wherigo-)Logs vorweist, also
z. B. bereits je einen Cache in jedem Landkreis eines Bundeslands
gefunden hat. Wenn du ein entsprechendes Cache-Listing einreichst, weise
bitte in einer Anmerkung für den Reviewer entweder nach, dass du diese
Vorbedingungen selber erfüllst, oder mach glaubhaft, dass eine
beträchtliche Anzahl anderer Geocacher sie erfüllen kann.
Letterbox-Hybride
Letterboxing ist eine andere Form der Schatzsuche, bei der Hinweise die
Suchenden zu einem versteckten Behälter führen. Jede solche Letterbox
enthält einen Stempel mit der Signatur des Behälters. Die meisten
Letterboxer haben eigene Stempel und Logbücher. Wenn sie eine Letterbox
gefunden haben, stempeln sie zum einen das Logbuch in der Letterbox mit
ihrem persönlichen Stempel und zum anderen ihr eigenes Logbuch mit dem
Stempel der Letterbox.
Letterbox-Hybriden sind eine Mischung aus Letterbox und Geocache. Sie
sollten einen Signaturstempel enthalten, der im Behälter bleibt, und
müssen den Richtlinien für Geocaches genügen. Daher müssen sie ein
Logbuch enthalten, und sie dürfen nicht einfach mit anderen Hinweisen
aufzuspüren sein, sondern nur unter Verwendung von GPS. Ob eine
Letterbox-Hybride Tauschgegenstände enthält, bleibt ihrem Besitzer
überlassen. In den meisten Fällen braucht man nicht unbedingt einen
persönlichen Stempel und ein eigenes Logbuch, um eine Letterbox-Hybride
zu loggen.
Wherigo™-Caches
Bei einem Wherigo-Geocache wird man letztlich durch eine Wherigo-
Cartridge zum Versteck eines materiellen Geocaches geführt. Die
Cartridge muss auf Wherigo.com gespeichert sein. Wenn eine Cartridge
nötig ist, um einen Geocache zu finden, wird dieser als Wherigo-Cache
eingestuft, auch wenn er ansonsten als Rätsel- oder Multicache
konzipiert ist.
Die Regeln für Cache-Sättigung gelten nur für echte Behälter und nicht
für die virtuellen Elemente. Ansonsten gelten alle normalen Geocache-
Richtlinien auch für Wherigo-Caches.
Ein Gerät, das Wherigo abspielen kann, gilt nicht als besondere
Ausrüstung.
Eventcaches
Eventcaches sind Zusammenkünfte, die allen Geocachern offenstehen und
von Geocachern organisiert werden. Musikkonzerte, private Flohmärkte,
organisierte Sportereignisse, Amteurfunker-Treffen oder öffentliche
Feuerwerke mögen zwar für eine ganze Reihe von Geocachern von Interesse
sein, aber solche Veranstaltungen sind nicht zur Einreichung als
Eventcaches geeignet, da die Organisatoren und die Hauptzielgruppen
keine Geocacher sind. Außerdem sollte ein Eventcache nicht
ausschließlich dazu dienen, Cacher zu einer organisierten Suche nach
einem oder mehreren Caches zusammenzubringen. Solche Gruppensuchen
werden am besten über die Foren oder eine Mailingliste organisiert.
Zu einem Geocaching-Event mit mehreren Programmpunkten, z. B. einem
ganzen Wochenende mit Geocoin-Tauschbörse, Seminar und Mitbring-
Abendessen, können mehrere Event-Listings eingereicht werden, sofern
sie eigenständig sind und die Richtlinien erfüllen.
Eventcaches sollten mindestens zwei Wochen vor dem Datum des Events
eingereicht werden, damit potentielle Teilnehmer genug Zeit zur
Vorbereitung haben. Events werden normalerweise nicht mehr als drei
Monate vorab veröffentlicht, damit das Listing nicht allzu lange auf
der Liste der Caches im näheren Umfeld und in der wöchentlichen
Benachrichtigungsmail mit den neuen Caches auftaucht. Manchmal werden
Ausnahmen gemacht, wenn zu einem Event eine größere Zahl von Geocachern
aus der ganzen Region, dem ganzen Land oder mehreren Ländern erwartet
wird oder mit zahlreichen Übernachtungen zu rechnen ist, für die
rechtzeitige Buchungen oder Vorbereitungen nötig sind (zum Beispiel bei
einem Zeltlager). Kontaktiere deinen Reviewer, wenn du ein solches
Event planst; es kann dann bis zu sechs Monate vor dem Datum
veröffentlicht werden. Groundspeak behält sich vor, zur Förderung und
Weiterentwicklung des Geocachings Events durchzuführen, für die diese
Richtlinien nicht gelten.
Nach dem Event sollte der Eventcache innerhalb von vier Wochen vom
Organisator archiviert werden.
Mega-Eventcaches
Die Bezeichnung Mega-Event ist den größten Events vorbehalten, an denen
zahlreiche Geocacher aus der ganzen Region, dem ganzen Land oder
mehreren Ländern teilnehmen. Die Genehmigung, ihr Event als Mega-Event
zu bezeichnen, müssen die Organisatoren vorab von Groundspeak einholen
– nicht von ihrem ehrenamtlichen Cache-Reviewer. Unter anderem müssen
sie glaubhaft machen, dass wahrscheinlich mindestens 500 Leute an dem
Event teilnehmen werden. Ein Mega-Eventcache kann bis zu einem Jahr vor
dem Datum veröffentlicht werden. Ein normaler Eventcache kann
nachträglich zum Mega-Eventcache hochgestuft werden, wenn die
Organisatoren Groundspeak nachweisen, dass über 500 Leute teilgenommen
haben.
CITO-Eventcaches
Das Konzept Cache In Trash Out (CITO, "Cache rein,
Müll raus") kam gegen Ende des Jahres 2000 auf: So können Geocacher zur
Verschönerung von Parks und Anlagen beitragen. Auf http://www.geocaching.com/cito/
findest du weitere Informationen zum CITO-Programm.
CITO-Eventcaches wurden in die Kategorienauswahl aufgenommen, um solche
Aufräumaktionen von anderen Eventcaches zu unterscheiden. Wähle diese
Kategorie, wenn du Geocacher einlädtst, an einem bestimmten Tag zu
erscheinen, um in einem Park Abfälle einzusammeln, an einem beliebten
Uferstreifen Müllhaufen wegzuräumen usw. Liegt hingegen einer deiner
materiellen Caches in einem Gebiet, das eine Säuberung nötig hätte, so
benutze nicht die Kategorie CITO-Eventcache, sondern erwähne einfach in
deiner Cache-Beschreibung, dass dort Müll liegt.
CITO-Events werden von Geocachern organisiert und durchgeführt – nicht
von anderen Organisationen. Wenn du ein Event planst, das deiner
Meinung nach zum CITO-Grundgedanken passt, aber nicht ganz sicher bist,
ob es wirklich in diese Kategorie fällt, hole bitte bei Groundspeak
eine Genehmigung ein, bevor du es einreichst.
EarthCaches™
Für diesen reizvollen Cache-Typ gelten besondere Beschränkungen. Ein
EarthCache ist ein interessanter Ort, an dem man sich über eine
geowissenschaftliche Besonderheit informieren kann.
Alle EarthCaches müssen über die Geological Society of America
eingereicht und genehmigt werden; die regionalen Groundspeak-Reviewer
haben keinen Einfluss auf EarthCache-Listings. Das Formular und die
Richtlinien zum Einreichen von EarthCaches findest du auf der
EarthCache.org-Website.
Um einen EarthCache-Fund loggen zu dürfen, muss man die Bedingungen des
Cache-Besitzers und der EarthCache-Website erfüllen, also z. B. dem
Besitzer per E-Mail Fragen beantworten, eigene Fotos zur Verfügung
stellen usw.
Loggen von materiellen Caches
Geocaches dürfen online als gefunden (found) geloggt werden, sobald man
sich in das materielle Logbuch eingetragen hat.
Falls es zum Ort oder Thema deines Caches passt, kannst du die
Cache-Sucher bitten, entweder am Ort des Caches (normalerweise nicht weiter als
161 Meter oder 0,1 Meilen entfernt) oder beim Schreiben des Online-Logs
eine einfache freiwillige Zusatzaufgabe zu lösen, zum Beispiel "Setz den
albernen Hut aus dem Cache auf und lade ein Foto davon hoch". Es liegt
allein im Ermessen der Cache-Sucher, ob sie solche Zusatzaufgaben angehen
bzw. vollständig ausführen oder nicht. Cache-Besitzer dürfen ein Log
eines Cache-Suchers nicht löschen, nur weil er die freiwillige Aufgabe
nicht in Angriff genommen oder nicht korrekt ausgeführt hat.
Diese Richtlinienänderung gilt unmittelbar für alle Logs seit dem 4.
April 2009. Alte Caches mit zusätzlichen Logbedingungen (additional
logging requirements, ALRs) stehen nicht unter Bestandsschutz. Wenn du
einen bestehenden Cache mit zusätzlicher Logbedingung besitzt, gehe bitte
wie folgt vor:
- Lösche ab sofort keine Logs mehr, nur weil die zusätzlichen
Logbedingungen nicht erfüllt wurden.
- Überprüfe dein Cache-Listing: Lässt sich die zusätzliche Logbedingung
in eine einfache freiwillige Zusatzaufgabe umwandeln - oder muss sie
ersatzos gestrichen werden?
- Überarbeite den Text deines Cache-Listings entsprechend. Wenn sich
dadurch der Cache-Typ ändert, kontaktiere anschließend einen Reviewer,
damit er die Änderung durchführt.
Richtlinien, die alle Cache-Typen betreffen
Denke bei allen Caches und Wegpunkten daran, wie der Behälter und das
Verhalten der suchenden Geocacher auf Außenstehende wirken können. Sei
respektvoll wenn du in Erwägung ziehst Caches oder Stationen in Gebieten
zu verstecken, die durch den zusätzlichen Fahrzeug- und Publikumsverkehr
stark belastet werden (dies gilt zum Beispiel für viele archäologische
oder historische Fundstätten und Friedhöfe). Zum Beispiel setzt ein
Cache, der von Büro- oder Wohnungsfenstern aus gut einsehbar ist, den
Geocacher der Beobachtung durch Außenstehende aus, die die Vorgänge
womöglich verdächtig finden. Auch wenn dein Cache mit einer Genehmigung
auf öffentlichem Grund liegt, kann es jenseits der Grundstücksgrenze
besorgte Anwohner geben. Und eine Munitionsbox oder ein PVC-Rohr kann
tief im Wald ein großartiger Behälter sein, in städtischer Umgebung aber
Ängste auslösen. Ein Behälter aus durchsichtigem Kunststoff oder ein
Microcache dürfte hier die bessere Wahl sein. Wo viele Menschen
unterwegs sind, sollten verdächtig wirkende Behälter und
Befestigungsmaterialien wie Kabel oder Klebeband vermieden werden.
Kennzeichne deinen Behälter deutlich auf der Außenseite als Geocache,
damit bei einem Zufallsfund keine Verunsicherung oder Sorge aufkommt.
Mache alle militärischen Symbole und Beschriftungen durch Übermalen oder
einen Geocache-Aufkleber unkenntlich. Lege eine "Stash Note" in deinen
Cache, die das Spiel erklärt. Wer sich bei der Auswahl seiner Verstecke
und Behälter vom gesunden Menschenverstand leiten lässt, verringert das
Risiko, dass sein Cache von Leuten, die diesen Sport nicht kennen, als
Gefahr wahrgenommen wird.
Als Cache-Besitzer musst du den Ort aufsuchen und die Koordinaten mit
einem GPS ermitteln. Die Nutzung von GPS ist ein Wesensmerkmal von
Geocaching. Daher muss bei allen eingereichten materiellen Caches die
Möglichkeit bestehen, sie mit Hilfe genauer GPS-Koordinaten
aufzuspüren, selbst wenn es noch andere Möglichkeiten gibt, zum Ziel zu
gelangen.
Bei allen materiellen Caches muss es ein Logbuch, eine Logrolle oder
eine andere Möglichkeit geben, seinen Fund zu protokollieren.
Bei allen Caches, die mehrere Stationen haben, trag bitte alle
Koordinaten als Wegpunkte ein. Wenn du nicht möchtest, dass bestimmte
Koordinaten auf deiner Cache-Seite angezeigt werden, markiere sie als
"hidden" (versteckt). Dadurch werden diese Wegpunkte für alle außer dem
Cache-Besitzer und den Reviewern unsichtbar.
Aus Sicherheitsgründen können Caches, die den Download, die
Installation oder das Ausführen von Daten und/oder Programmen
erfordern, nicht veröffentlicht werden.
Caches, für deren Auffinden Geocacher eine andere Website besuchen
müssen, auf der sie sich einen Account einrichten oder persönliche
Angaben machen müssen, werden nicht veröffentlicht.
Wenn du eine große Anzahl von Caches versteckst, die am selben Datum
veröffentlicht werden sollen (zum Beispiel am Tag eines Eventcaches),
dann reiche die Cache-Listings für alle Caches bitte mindestens 10 Tage
vor dem Veröffentlichungsdatum ein. Schreib in deine Hinweise für den
Reviewer, dass der Cache erst zum genannten Datum freigeschaltet werden
soll. So hat der Reviewer genug Zeit, alle eingereichten Listings
durchzugehen oder sich von einem weiteren Reviewer helfen zu lassen.
(Hinweis: Caches, die im Zusammenhang mit einem Event eingereicht
werden, müssen in der Absicht gelegt werden, sie nach dem Event liegen
zu lassen und zu warten. Temporäre Caches werden nicht akzeptiert.)
Zum Zeitpunkt der Einreichung eines Cache-Listings sollte der
entsprechende Cache bereits vor Ort liegen und auffindbar sein. Falls
er aus irgendeinem Grund noch nicht fertig ist, setze deine Cache-Seite
entweder vorläufig auf inaktiv, sodass der Reviewer sie noch nicht
sieht, oder füge einen Hinweis für den Reviewer an, in der du die
besonderen Umstände erläuterst (z. B. dass du noch auf eine Genehmigung
vom Grundstücksverwalter wartest).
Als erfahrene Geocacher bemerken Reviewer manchmal auch bei einem Cache,
der die Richtlinien formal erfüllt, irgendetwas, das dir vielleicht
entgangen ist. Auch wenn ein Reviewer dir entgegenkommt, indem er dir vor
Veröffentlichung des Listings seine Bedenken mitteilt und
Verbesserungsvorschläge macht, bleibst du als Cache-Besitzer für das
Legen und die Pflege deines Caches allein verantwortlich. Hinweis: Bei
neuartigen und erprobungswürdigen Caches können ab und zu Abweichungen
von den Richtlinien zugelassen werden. Wenn du eine Cache-Idee hast, die
du für innovativ hältst, kontaktiere bitte Groundspeak, bevor du ihn
versteckst und bei der Geocaching.com-Website einreichst.
Cache-Wartung
Der Cache-Besitzer übernimmt die volle Verantwortung für seine
Cache-Listings.
Zu dieser Verantwortung gehört auch, dass du die Qualität aller
Postings auf deinen Cache-Seiten überprüfst. Lösche alle Logs, die
offenkundig gefälscht, unzutreffend oder unangemessen sind oder die
angegebenen Bedingungen nicht erfüllen.
Als Cache-Besitzer bist du auch verpflichtet, deinen Cache von Zeit zu
Zeit vor Ort zu überprüfen und allen Problemen nachzugehen, die dir
jemand mitteilt (Cache fehlt, ist kaputt, nass usw.). Du kannst den
Cache vorübergehend deaktivieren, damit sich niemand auf die Suche
macht, bis du Gelegenheit hattest, das Problem zu beheben. Diese
Funktion dient dazu, dem Cache-Besitzer eine angemessene Frist –
normalerweise ein paar Wochen – zu verschaffen, in der er seinem Cache
einen Besuch abstatten kann. Falls ein Cache nicht richtig gewartet
wird oder längere Zeit "vorübergehend" deaktiviert bleibt, können wir
das Listing archivieren.
Es ist schwierig, seinen Wartungsverpflichtungen nachzukommen, wenn man
einen Cache auf einer Reise, im Urlaub oder überhaupt außerhalb seines
normalen Einzugsgebiets legt. Solche Caches können nur veröffentlicht
werden, wenn man einen realistischen Wartungsplan vorlegt. Es kommt
öfter vor, dass Caches verschwinden, Gebiete gerodet werden, Wanderwege
blockiert oder geschlossen werden, Objekte, die für Multi- oder
Rätselcaches nötig sind, versetzt oder entfernt werden usw. Aus deinem
Wartungsplan muss hervorgehen, dass solche Probleme ggf. rasch behoben
werden.
Der Radius, in dem ein Geocacher seine Caches zuverlässig warten kann,
unterscheidet sich von Person zu Person. Einem Geocacher, der
regelmäßig in Gegenden aktiv ist, die Hunderte von Kilometern
auseinander liegen, kann man durchaus abnehmen, dass er einen Cache
warten wird, der 150 km von seinem Wohnort entfernt liegt. Ein
Geocacher, dessen bisherige Funde und Verstecke allesamt in einem
Umkreis von 40 Kilometern um seinen Wohnort liegen, wird es
wahrscheinlich nicht erleben, dass ein Cache, den er 400 Kilometer weit
weg versteckt hat, veröffentlicht wird.
Wenn in deinem Fall besondere Umstände vorliegen, stell auf deiner
Cache-Seite bitte deinen Wartungsplan vor. Wenn du zum Beispiel mit
einem lokalen Geocacher abgesprochen hast, dass er ein Auge auf deinen
fernen Cache hält, dann solltest du seinen Namen auf deiner Cacheseite
nennen.
Cache-Beständigkeit
Wenn du einen Cache auf der Website Geocaching.com einreichst, dürfen
(und werden) Geocacher davon ausgehen, dass der Cache dort für einen
längeren Zeitraum liegt. Daher werden Listings für Caches, die wandern
sollen ("reisende Caches"), und für Caches, die weniger als drei Monate
oder nur für Events liegen bleiben sollen ("temporäre Caches"), im
Allgemeinen nicht veröffentlicht. Wenn du einen temporären Cache zu
einem Event versteckst, drucke einfach eine Beschreibung aus und
verteile sie beim Event.
Uns ist klar, dass ein auf Dauer angelegter Cache nachträglich zum
temporären Cache werden kann, wenn der Behälter verloren geht,
geplündert oder aus Sorge um die Umwelt entsorgt wird oder vom Besitzer
selbst aus unvorhersehbaren Gründen entfernt werden muss. Bitte tu
alles dafür, dass deinem Cache ein langes Leben vergönnt ist:
Recherchiere gründlich, wähle das Versteck klug und warte den Cache
sorgfältig.
Cache-Sättigung
Cachebehälter und materielle Stationen sollten normalerweise mindestens
161m (0,1 Meilen oder 528 Fuß) voneinander entfernt sein. Als materielle
Station zählt jede Station an der vom Cachebesitzer etwas materielles
versteckt wurde, also z.B. ein Aufkleber mit den nächsten Koordinaten oder ein
Behälter. Nicht-materielle Caches und Stationen sowie Referenzpunkte,
Trailhead/Parkkoordinaten und Ablesestationen ("Question to Answer") sind von
dieser Richtlinie nicht betroffen.
Auch innerhalb eines Multicaches oder Mystery-/Rätselcaches wird kein
Mindestabstand zwischen materiellen Stationen verlangt.
Verstecke bitte nicht alle 180 Meter (600 Fuß) einen Cache nur weil es
formal zulässig wäre. Im Endeffekt soll die Sättigungsrichtlinie dich dazu
ermuntern, eher neue Plätze zum Verstecken von Caches auszusuchen, statt sie
dort zu platzieren wo bereits Caches liegen. Weiterhin soll die Anzahl von
Caches, insbesondere vom gleichen Besitzer, in einem bestimmten Gebiet
begrenzt werden. Groundspeak kann in Gebieten in denen die Cachesättigung
bedenklich wird, Cachelistings weiter beschränken.
Cache-Inhalt
Die meisten Regeln gebietet schon der gesunde Menschenverstand.
Sprengstoff, Feuerwerk, Munition, Feuerzeuge, Messer (einschließlich
Taschenmesser und Multitools), Drogen, Alkohol und andere Gegenstände,
für die Verbote oder Zugriffsbeschränkungen gelten, gehören nicht in
einen Cache. Halte dich, wie immer, an die lokalen Gesetze. Geocaching
ist ein Hobby für die ganze Familie, und der Cacheinhalt sollte für
alle Altersstufen geeignet sein.
Nahrungsmittel sind immer eine schlechte Idee. Tiere haben bessere
Nasen als Menschen. Schon öfter wurden Caches aufgenagt und zerstört,
weil Nahrungsmittel (oder Dinge, die wie Nahrung rochen) im Behälter
lagen. Sogar Zahnseide mit Minzgeschmack hat in einem Fall zur
Zerstörung eines Caches geführt.
Falls die Startbefüllung des Caches irgendeinen solchen oder
anderweitig zweifelhaften Gegenstand beinhaltet oder wir erfahren, dass
in einem Cache zweifelhafte Gegenstände aufgetaucht sind, kann er
umgehend deaktiviert werden. Der Besitzer des Caches wird dann
angeschrieben und aufgefordert, diese Gegenstände zu entfernen, bevor
der Cache wieder aktiviert wird.
Caches mit Werbung
Werbung ist unzulässig. Zum Beispiel werden Caches, die dem Anschein
nach zur Förderung religiöser, politischer, wohltätiger oder sozialer
Zwecke eingereicht wurden, nicht zugelassen. Geocaching soll ein
unbelastetes Freizeitvergnügen bleiben und nicht für bestimmte Zwecke
oder Interessen eingespannt werden.
Gewerbliche Caches
Gewerbliche Caches werden ohne vorherige Genehmigung durch Groundspeak
nicht veröffentlicht. Als gewerblich gelten Geocache-Listings oder
Geocaches, die bei Groundspeak, Groundspeaks Angestellten oder den
ehrenamtlichen Reviewern den Eindruck erwecken, vor allem oder unter
anderem eingereicht worden zu sein, um Kunden zu werben oder Gewinn zu
erzielen. Ein Geocache gilt als gewerblich, wenn der Suchende ein
Geschäft betreten, mit Angestellten interagieren und/oder ein Produkt
oder eine Dienstleistung erwerben muss oder wenn das Cache-Listing Züge
von Reklame, Marketing oder Werbung aufweist.
Außerdem sind Links zu Firmen, Werbeseiten, Wohlfahrtsorganisationen
oder politischen und sozialen Kampagnen sowie das Einbinden
entsprechender Logos ohne vorherige Genehmigung durch Groundspeak nicht
zulässig.
Bestandsgeschützte Cache-Typen
Die im Folgenden beschriebenen Cache-Typen stehen auf Geocaching.com
nicht mehr als Auswahlmöglichkeit für neue Listings zur Verfügung. Für
sie gelten die unten genannten Wartungsrichtlinien. Bestandsgeschütze
Caches, die nicht gewartet werden, können archiviert werden.
Keine Sorge, Groundspeak Inc. betreibt eine spezielle Website, auf der
solche besonderen Orte weiterhin aufgelistet werden. Näheres erfährst
du unter waymarking.com.
Virtuelle Caches
Ein virtueller Cache ist eine besondere, dauerhafte Sehenswürdigkeit.
Der Sucher muss vor Ort die Antwort auf eine Frage finden, um dem
Cache-Besitzer zu beweisen, dass er wirklich dort war.
Webcam-Caches
Webcam-Caches arbeiten mit Webkameras, die von Personen, Firmen oder
Behörden installiert wurden und auf eine bestimmte Fläche wie einen
Park oder eine Straße gerichtet sind. Der Geocacher soll sich vor die
Kamera stellen, um seinen Besuch zu loggen. Die Kamera muss so gute
Bilder liefern, dass der Geoacher eindeutig zu erkennen ist, und sie
muss das Bild regelmäßig aktualisieren, damit der Geocacher seinen
Besuch in akzeptabler Zeit loggen kann.
Richtlinien für bestandsgeschützte Cache-Typen
Virtuelle Caches und Webcam-Caches
Bei diesen speziellen Cache-Kategorien muss man ein vorhandenes Objekt
finden, um sie zu loggen. Wir nehmen keine neuen virtuellen Caches oder
Webcam-Caches mehr an. Caches dieser Art, die vor November 2005
eingereicht wurden, dürfen weiterbestehen.
Wartungsrichtlinien für virtuelle Caches und Webcam-Caches
Der Cache-Besitzer übernimmt die volle Verantwortung für seine
Cache-Listings.
Auch wenn dein Cache nicht materiell gewartet werden muss, musst du
seine Webseite pflegen und auf Anfragen antworten. Im Fall von
virtuellen Caches und Webcam-Caches musst du auch den Ort von Zeit zu
Zeit kontrollieren. Du kannst den Cache vorübergehend deaktivieren, um
anderen mitzuteilen, dass sie nicht danach suchen sollen, bis du
Gelegenheit hattest, ein Problem zu beheben. Diese Funktion gibt es,
damit du genug Zeit hast – normalerweise ein paar Wochen –, um dem
Cache einen Besuch abzustatten.
Außerdem solltest du mindestens einmal pro Monat auf die Website
Geocaching.com gehen, um zu zeigen, dass du noch aktiv bist.
Veröffentlichte Caches, die "aufgegeben" wurden, können archiviert
werden.
Der Besitzer trägt die Verantwortung für die Qualität von geloggten
Cache-Funden und erklärt sich bereit, alle Logs zu löschen, die
gefälscht, unzutreffend oder unangemessen sind oder die angegebenen
Bedingungen nicht erfüllen.
Falls ein Cache nicht richtig gewartet wird oder für längere Zeit
"vorübergehend" deaktiviert bleibt, können wir das Listing archivieren.
Bestandsgeschütze Caches dürfen nicht wieder aus dem Archiv geholt
werden.
Richtlinien für das Loggen von virtuellen Caches
Um einen virtuellen Cache als gefunden zu loggen, muss man die
Bedingungen erfüllen, die der Besitzer gestellt hat, z. B. dem Besitzer
per E-Mail Fragen beantwortet haben, ggf. eigene Fotos zur Verfügung
gestellt haben usw. Antworten auf die Fragen oder Tipps gehören nicht
ins Log, auch nicht in verschlüsselter Form.
Richtlinien für das Loggen von Webcam-Caches
Um einen Webcam-Cache als gefunden zu loggen, muss man die Bedingungen
erfüllen, die der Besitzer gestellt hat, einschließlich der
Bereitstellung des Beweisfotos, wie vom Besitzer verlangt oder auf der
Cache-Seite an einem Beispiel gezeigt.
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